Luxen Berlage GbR


Bau- und Möbeltischlerei
 

Limba

Art: Laubholz

DIN-Bezeichnung: LMB

Botanischer Name: Terminalia superba

Botanische Familie: Combretaceae

Vorkommen: Wächst in Westafrika und Mittelafrika von Angola, Sierra Leone bis Kamerun.

Erscheinungsbild: Blaßgelbbraunes bis strohfarbenes Kernholz ist als Helles Limba bekannt, Kernholz mit grauschwarzen Streifen gilt als Dunkles Limba. Gerad- und engfaseriger Wuchs, oftmals wellig, mit mittelgrober, gleichmäßiger Textur. Im Querschnitt erscheinen die Poren mittelgross, im Tangentialschnitt tiefrissig. Die Markstrahlen sind sehr fein. der radialschnitt erscheint querstreifig.

Baumstamm: Höhe bis 45 m, Durchmesser bis 1,5 m.

Eigenschaften: Das Holz ist weich bis mittelhart, kurzfaserig und nur im Trockenen dauerhaft. Darrdichte liegt bei 400-690 kg/m3, durchschnittlich bei 520 kg/m3. Sorgfalt ist bei der Lufttrocknung angebracht, in der Kammer aber trocknet das Holz schnell und mit geringer oder gar keiner Schwindung. Verfügt über geringe Biegefestigkeit und Tragfähigkeit, aber mittlere Druckfestigkeit.
Verarbeitung: Läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, wobei sich beim Hobeln bei unregelmäßigem Faserwuchs ein reduzierter Anstellwinkel empfiehlt. Holz bietet guten Klebehalt und nimmt nach der Porenverfüllung eine Oberflächenbehandlung hervorragend an. Muß zum Nageln oder Schrauben vorgebohrt werden.

Holzschutz: Nicht alterungsbeständig. Das Splintholz ist anfällig für Befall durch den Splintholzkäfer und für Blaufäule. Das Kernholz ist moderat resistent gegen Hotzschutzbehandlung.

Verwendung: Ersatzholz für Eiche und Nussbaum, Möbel, Sperrholz, Fenster, Türen Helles Limba - Innenausbau, Fässer Dunkles Limba - Furniere, Paneele, Drechseln

Raumgewicht: 0,50 - 0,60

Zugfestigkeit: 100 - 110 N/mm2

Druckfestigkeit: 38 - 55 N/mm2

Biegefestigkeit: 75 - 105 N/mm2

Härte nach Brinell 12% Feuchtigkeit: H BII = 50 - 57, H BI = 20 - 24 N/mm2

Englisch: Corina, Korina, Pycnantus

Französisch: Limba Clair, Limba Noir

Niederländisch: Ilomba

Andere regionale Bezeichnungen: Afara, Akom, Akomu, Eteng, Fraké, Ofram, Otié, Walélé, White Afra


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